Der Schweriner Dom blickt auf eine lange Geschichte zurück. Er wurde 1171 erstmals erwähnt, als Heinrich der Löwe den Grundstein für den Dom legte. 1248 wurde er als romanischer Bau geweiht. Im Zuge der Verehrung des Heiligen Blutes und weiterer Reliquien errichtete man ihn 1270 im gotischen Stil neu. Der hohe Turm des Doms wurde allerdings erst lange nach dem eigentlichen Gebäude errichtet: von 1889 bis 1892. Er ist 117,5 Meter hoch. Bis dahin existierte ein niedrigerer Turm.
Das Gebäude ist 105 Meter lang und 29 Meter hoch. Vor der Reformation wurde in der mittleren Kapelle des Chors die Reliquie des „Heiligen Blutes” verehrt; in den anderen Kapellen standen mehrere der zahlreichen Nebenaltäre des Schweriner Doms. Mit der Reformation und der Umwandlung der katholischen in eine evangelische Kirchgemeinde im Jahr 1552 wurde der Chorumgang mit Kapellenkranz zur Grablege mecklenburgischer Fürsten umgebaut (1842–1847).

Der gotische Flügelaltar wurde nach seinem Stifter, Bischof Konrad Loste, auch als „Loste-Altar” bezeichnet. Das um 1420/30 aus Sandstein gearbeitete Mittelbild zeigt die Kreuztragung, Kreuzigung und Höllenfahrt Christi sowie unter den Grabeswächtern die überwältigte Hölle. Links und rechts der Tafel sind die Patrone des Doms, Maria und Johannes, zu sehen.
Auf den Flügeln des Altars sind Apostel und Heilige dargestellt.
Schweriner Dom - Innenraum
Schweriner Dom - Innenraum
13 comments
Jaap van 't Veen said:
Like the PiP of the altar.
Jocelyne Villoing said:
Joyeuses Pâques Holger.
Pam J said:
INSIDE AND OUTSIDE
Marije Aguillo said:
Gudrun said:
Kayleigh said:
cammino said:
Roger (Grisly) said:
William Sutherland said:
Admired in: www.ipernity.com/group/tolerance
Annemarie said:
Best wishes!
Dimas Sequeira said:
Joe, Son of the Rock said:
Mikus said: