Das Reiterdenkmal Friedrich Franz II. in Schwerin wurde 1893 im Stil des Neobarock nach Entwürfen des Bildhauers Ludwig Brunow eingeweiht. Es steht im Schweriner Schlossgarten in der Nähe des Schlosses und ist somit seit 2024 Teil des UNESCO-Welterbes „Residenzensemble Schwerin”.

Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg starb am 15. April 1883 an den Folgen einer Lungenentzündung. Kaum war die feierliche Beisetzung im Schweriner Dom verstrichen, fasste man bei Hofe den Beschluss, dem Großherzog ein monumentales Denkmal zu setzen. Der in Mecklenburg geborene Bildhauer Ludwig Brunow wurde um einen Kostenvoranschlag für ein Reiterdenkmal mit umfangreicher Sockelgestaltung gebeten. Er bezifferte die Kosten auf 250.000 Mark.

Im September desselben Jahres startete ein erster Spendenaufruf, der in 55 mecklenburgischen Zeitungen erschien. Auch die mecklenburgischen Konsulate im Ausland und der kaiserliche Hof wurden für die Suche nach spendenfreudigen Landsleuten bemüht. Diese Aktion zeigte schnell Erfolg: Bereits im Januar 1885 standen 218.000 Mark zur Verfügung; der Restbetrag sollte durch Verzinsung des Spendengeldes erzielt werden.

An den vier Ecken befinden sich allegorische Darstellungen der vier Tugenden eines Monarchen. Zu sehen ist hier die Tugend Weisheit.
10 comments
Jaap van 't Veen said:
LotharW said:
Jocelyne Villoing said:
William Sutherland said:
Admired in: www.ipernity.com/group/tolerance
Pam J said:
Kayleigh said:
m̌ ḫ said:
Valeriane ♫ ♫ ♫¨* said:
David G Johnson said:
[ Added to the Landscape group ] Thanks,.... Holger......
Annemarie said: