Basaltfächer Hirtstein
Bis vor etwas 30 Millionen Jahren war das heutige Erzgebirge Teil einer flachen Landschaft. Flüsse aus Böhmen strömten nach Norden. Erst durch die Hebung um mehr als 1000 Meter und die Schrägstellung der sogenannten "Pultscholle" entstand die heutige Morphologie.
Die Bewegungen in der Erdkruste lösten den Vulkanismus im Erzgebirge und im Egergraben aus. Vor etwa 24 Millionen Jahren drang glutflüssiges Magma in den vielen Gneis ein.
Das Magma blieb in der Füllung eines vorher ausgesprengten Vulkanschlotes stecken und erstarrte teilweise in fächerförmig angeordneten Basaltsäulen. Diese stehen immer im 90° Winkel zur Abkühlungsfläche.
Das heute zu sehende Geotop "Palmwedel" und die gegenüberliegende "Riesentreppe" wurden erst nach einer Nutzung als Steinbruch sichtbar.
de.wikipedia.org/wiki/Hirtstein_(Erzgebirge)
Die Bilder 1, 2 und 6 sind klickbar
21 comments
aNNa schramm said:
bonsai59 replied to aNNa schramm:
Karl Hartwig Schütz said:
bonsai59 replied to Karl Hartwig Schütz:
Annemarie said:
LotharW said:
J.Garcia said:
HWW!
Stephan Fey said:
cammino said:
William Sutherland said:
menonfire said:
Jean-Paul said:
In Island haben wir auch solche Basaltformationen gesehen. Die hier ist spektakulär in ihrer Ausdehnung.
bonsai59 replied to Jean-Paul:
Patrick Brandy said:
Mikus said: