Das Veröffentlichen von AI-generierten Inhalten verstößt gegen das Urheberrecht.
Nein, tut es nicht, das ist die Rechtslage in Europa, das die in den USA, schau, kein Verstoß, es reicht, Inhalte, die als Verstoß gemeldet werden, von der Palttform zu nehmen.
Ok, aber AI benötigt viele Ressourcen, deshalb müssen AI-generierte Inhalte verboten werden.
Das ist ein Argument. Den Ressourcenverbrauch jedoch nur auf AI zu beziehen, ist willkürlich. Allgemein formuliert muss die Forderung lauten: Inhalte, die unter unverhältnismäßigem Einsatz von Ressourcen erstellt werden, werden nicht mehr veröffentlicht. Das bedeutet dann auch, dass Bilder von Kreuzfahrten oder von Destinationen, die per Flugzeug erreicht wurden, nicht mehr veröffentlicht werden.
Ok, aber die Leute, die die AI trainieren, werden ausgebeutet, deshalb müssen AI-generierte Inhalte verboten werden.
Auch das ist ein Argument und wieder gilt das oben gesagte: Leute werden auch ausgebeutet von u.a. Amazon, also schalten wir Ipernity auf dem Amazon-Servern ab.
Ok, aber die Leute, die die Trainigsinhalte geliefert haben, werden nicht entschädigt, deshalb müssen AI-generierte Inhalte verboten werden.
Auch das ist ein Arguement. Schau dich mal um auf Ipernity, wie viele Bilder findest du, die in Museen aufgenommen wurden oder die Werke, die Dritte geschaffen haben, zeigen? Sollen diese Blder auch gelöscht werden?
Ok, aber wenn ich AI-generierte Inhalte anschaue, wird mir übel, deshalb müssen AI-generierte Inhalte verboten werden.
Naja, vielleicht ist dein Verdauungssystem der Maßstab der Welt. Vielleicht hilft es aber auch, einfach nicht hinzuschauen.
Ok, aber das Veröffentlichen von AI-generierten Inhalten verstößt gegen das Urheberrecht.........
Schon seit Jahren habe ich das Gefühl, dass sich mmer mehr Menschen durch das Leben fühlen und Fakten allenfalls dazu verwenden, um sie mehr oder weniger geschickt so anzuordnen, dass die gefühlte Wahrheit bestätigt wird.
So wird das aber nix.
Der richtige Weg wäre, sich Arguemente (v.a. wenn sie als ethische Handlungsanweisungen daherkommen) zunächst in allgemeiner Form zu formulieren, sie dann auf den konkreten Fall anzuwenden und dann die einzelnen Punkte gegeneinander abzuwägen und am Ende zu einer Wertung zu kommen.
Ich gebe zu, das ist ein bisschen anstrengender als nur zu fühlen.
7 comments
Tanja - Loughcrew said:
Guido Werner replied to Tanja - Loughcrew:
Kayleigh *I'm off!* said:
Ingo Krehl said:
Wir sind ein Fotoclub, wenn auch größer als der Vorort.
Die Bilder bleiben in Ipernity, sie werden nicht von Google gefunden und in der Welt verteilt.
Die Meta-Daten bleiben in den Bildern.
Ipernity ist nicht zu vergleichen mit Foto-Plattformen, die würde ich als öffentlich bezeichnen – dort werden die Meta-Daten beim Upload gelöscht, entpersonalisiert.
Boarischa Krautmo replied to Ingo Krehl:
Ingo Krehl said:
Man wird das „Rad“ nicht zurück drehen können, deshalb zu resignieren ist keine Option.
Einen bewussten verantwortungsvollen Umgang wünsche ich mir schon!
Die kriminelle Nutzung von generativer KI sollte so gut wie möglich, auch mit KI, verhindert werden.
Tanja - Loughcrew replied to :