Upgrade meiner Systeme
Manche Geschichten begleiten uns jahrelang.
Nicht weil wir sie lieben –
sondern weil wir nicht wussten, dass wir sie loslassen können.
Jahre. Manchmal Jahrzehnte.
Muster, die sich eingraben.
Glaubenssätze, die irgendwann nicht mehr hinterfragt werden.
Strukturen, die zermürben – still, beharrlich, unsichtbar.
Und wir machen weiter.
Weil wir es kennen.
Weil das Unbekannte sich gefährlicher anfühlt
als der Schmerz, den wir schon kennen.
Dann kommt der Moment, in dem etwas klar wird.
Das hier bin ich nicht mehr.
Nach einer echten Heilung –
einer, die wirklich etwas kostet –
endet eine Geschichte.
Nicht sanft.
Nicht nebenbei.
Sondern endgültig.
Und das ist gut so.
James Clear sagt:
Unsere Ergebnisse entstehen nicht aus Willenskraft,
sondern aus den Systemen, in denen wir leben.
Warum also an Strukturen festhalten,
die mir jahrelang geschadet haben?
Ich überprüfe jetzt meine Worte.
Die Geschichten, die ich mir selbst erzähle.
Passt das noch?
Oder rede ich mir ein, wer ich einmal war?
Wir alle tragen Geschichten mit uns,
die längst abgelaufen sind.
Du musst sie nicht weiter erzählen.
Die nächsten sieben Jahre gehören mir.
Das ist kein Wunsch.
Das ist eine Entscheidung.
Eine neue Geschichte beginnt
nicht mit einem großen Sprung,
sondern mit dem ersten ehrlichen Schritt.
10 comments
Pam J said:
WE HOLD ON TO THE FAMILIAR AFRAID TO LET IT GO IN CASE WE LOSE OURSELVES
BUT WE NEED TO SEEK THE BIGGER PICTURE WITHOUT FEAR
Kayleigh *I'm off!* replied to Pam J:
THE FAMILIAR CAN FEEL LIKE SAFETY – BUT SOMETIMES IT IS JUST A COMFORTABLE CAGE.
SEEKING THE BIGGER PICTURE IS AN ACT OF COURAGE.
AND YOU CLEARLY KNOW WHAT COURAGE MEANS.
THANK YOU FOR BEING HERE PAM :-)
Le miroir de l'aube said:
Kayleigh *I'm off!* replied to Le miroir de l'aube:
Tu as raison : certaines histoires ne disparaissent pas complètement. Elles changent de place dans notre vie.
Quand j’écris qu’on n’est plus obligé de raconter l’histoire, je pense surtout au moment où elle cesse de nous définir.
Peut-être que la résilience, c’est justement cela :
l’histoire ne nous gouverne plus — mais elle fait partie du paysage.
Merci pour cette belle réflexion. :-)
Boarischa Krautmo said:
ansonsten schon richtig.
Kayleigh *I'm off!* replied to Boarischa Krautmo:
Und - ich halte es nicht für einen Fehler, sich von "Groucho Marx" beeinflussen zu lassen :-)
Vielen Dank :-)
Franck Chabal said:
Le seul tiroir que je ne peux refermer c'est celui de ma chienne partie il y a 3 ans. C'est une présence qui m'accompagne, c'est ainsi.
Kayleigh *I'm off!* replied to Franck Chabal:
c'est une des choses les plus honnêtes qu'on puisse dire.
On ne guérit pas toujours. Parfois, on apprend juste à porter autrement.
Et ce tiroir qui ne se ferme pas –
celui de ta chienne –
merci de le partager.
Ce n'est pas une faiblesse.
C'est la preuve qu'elle était vraiment là.
Et qu'elle l'est encore, à sa façon.
:-)
Franck Chabal replied to :
Kayleigh *I'm off!* replied to :