Die beiden Skulpturen der Borghesischen Fechter zieren die Wächterhäuschen am Hauptportal des Ehrenhofs von Schloss Charlottenburg in Berlin. Die Kriegerfiguren wenden sich einander zu und bilden so einen Triumphbogen am Eingang des Schlosses. Es handelt sich um Kopien einer berühmten antiken griechischen Marmorskulptur aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., die von Agasias von Ephesos geschaffen wurde. Die Originalstatue wurde im 16. Jahrhundert in Italien entdeckt und befindet sich heute im Louvre in Paris.

Das Schloss Charlottenburg ist eine zweieinhalbgeschossige Anlage mit drei Flügeln und einem übergiebelten Mittelrisalit an der Seite des Ehrenhofs. Es wurde um 1700 erbaut. Das Schloss ist ein herausragendes Beispiel für barocke Baukunst, gekennzeichnet durch eine strenge Geometrie und Symmetrie. Das Gebäude besteht aus einem Mittelbau mit Kuppelturm, der die Figur Fortuna beherbergt, sowie zwei Seitenflügeln.

Das Bild zeigt das historische Reiterstandbild des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg im Ehrenhof des Schlosses Charlottenburg in Berlin. Es wurde ab 1696 vom Bildhauer Andreas Schlüter entworfen. Von 1703 bis zum Zweiten Weltkrieg stand das Standbild auf der Rathausbrücke. Nach seiner Auslagerung im Krieg wurde es 1951/1952 im Ehrenhof von Schloss Charlottenburg neu aufgestellt.

Orangerie und Neuer Flügel
Friedrich der Große ließ sich nach seinem Regierungsantritt 1740 neben Schloss Sanssouci in Potsdam auch den Neuen Flügel als Erweiterung des Charlottenburger Alten Schlosses errichten. Schloss Charlottenburg ist – mit dem Alten Schloss und dem Neuen Flügel – die größte und bedeutendste Schlossanlage der einstigen brandenburgischen Kurfürsten, preußischen Könige und deutschen Kaiser in Berlin.

Der frühklassizistische Theaterbau wurde 1788 nach einem Entwurf von Carl Gotthard Langhans als westlicher Abschluss der eindrucksvollen Gesamtanlage errichtet. Der Theatersaal, durch die Galerien der Orangerie mit dem Schloss verbunden, diente den glanzvollen Höhepunkten höfischer Festlichkeiten. Nachdem Bühne und Zuschauerraum bereits um 1900 zugunsten eines Möbelspeichers entfernt worden waren, wurde das Gebäude nach schweren Kriegsschäden als Museum wieder aufgebaut.
Heute ist der kürzlich modernisierte Theaterbau ein zeitgemäßes, weitgehend barrierearmes Ausstellungsgebäude
16 comments
Jaap van 't Veen said:
Kayleigh said:
Stephan Fey said:
Annemarie said:
Have a nice day:)
RHH said:
RHH said:
RHH said:
@ngélique ❤️ said:
William Sutherland said:
Admired in: www.ipernity.com/group/tolerance
Christa1004 said:
LotharW said:
Pam J said:
Jean-Paul said:
Danke für all diese Details.
trester88 said:
HFF und einen guten Start ins Wochenende, Holger!
Don Sutherland said: