Der vergoldete Zinnsarkophag von König Friedrich I. im Berliner Dom wurde um 1713 vom Bildhauer Johann Friedrich Dinglinger geschaffen. Friedrich I. (1657–1713), auch „König in Preußen” genannt. Er und seine zweite Frau Sophie Charlotte ließen sich und ihre Nachkommen in prachtvollen Sarkophagen bestatten, die von Andreas Schlüter und anderen Meistern gestaltet wurden.
Der Prunksarkophag befand sich einst in der Denkmalskirche, die 1975 auf Anordnung der DDR-Regierung zerstört wurde. Heute befindet sich das Kunstwerk in der Predigtkirche des Berliner Doms und zählt zu den bedeutendsten barocken Kunstwerken in Berlin. Am Kopfende befinden sich zwei weibliche Figuren, die ein bekröntes Porträt des Königs halten. An den Langseiten des Sarkophags befinden sich Inschrifttafeln, die von Preußenadlern getragen werden.

Am Fußende befindet sich eine mit den Wappen Brandenburgs und Preußens verzierte Trophäe, die auf die Siege des ersten preußischen Königs verweist. Vor dem Sarkophag sitzen eine trauernde Frau, die den Kopf in die Hände stützt, und ein Knabe, der Seifenblasen macht.
Friedrich I. ist jedoch nicht in den vergoldeten Sarkophagen bestattet, die nach Entwürfen von Andreas Schlüter im Predigtraum geschaffen wurden, sondern in nach 1887 geschaffenen Särgen aus Marmor, die sich in der darunter liegenden Gruft befinden.
12 comments
Jaap van 't Veen said:
Thank you for the note.
Nicole Merdrignac said:
Kayleigh said:
William Sutherland said:
Admired in: www.ipernity.com/group/tolerance
RHH said:
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Don Sutherland said:
@ngélique ❤️ said:
Dimas Sequeira said:
Pam J said:
Roger (Grisly) said: