Das Brandenburger Tor verdankt seine Existenz König Friedrich Wilhelm II., der das große Sandsteintor in Auftrag gab, um dem Boulevard Unter den Linden einen würdevollen Abschluss zu geben. Es gehört zu den größten und schönsten Bauten des Klassizismus. Es wurde von 1788 bis 1791 nach den Entwürfen von Carl Gotthard Langhans d. Ä. errichtet, der sich dabei stark an den Propyläen der Athener Akropolis orientierte.

Nach dem Bau der Mauer im August 1961 fristete das Brandenburger Tor ein einsames Dasein, denn es befand sich fortan im Sperrgebiet und durfte von Menschen aus Ost und West nicht mehr betreten oder durchschritten werden. Nach dem Fall der Mauer im Jahr 1989 wurde das Brandenburger Tor zum Symbol der Wiedervereinigung. Am 22. Dezember 1989 wurde es unter dem Jubel von mehr als 100.000 Menschen geöffnet.

Johann Gottfried Schadow brachte die Quadriga im Jahr 1793 auf dem Brandenburger Tor an. Die Plastik zeigt einen zweirädrigen Streitwagen, der von vier nebeneinander laufenden Pferden gezogen wird. Die Zügel hält die Siegesgöttin Victoria. Die Quadriga symbolisiert den in die Stadt einziehenden Frieden. Das Attikarelief des Tores befindet sich direkt unter der Quadriga auf der dem Pariser Platz zugewandten Ostseite. Es trägt den Titel „Zug der Friedensgöttin“ (oder auch „Triumph des Friedens“) und wurde nach einem Entwurf des Malers Bernhard Rode unter der Leitung des Bildhauers Johann Gottfried Schadow gestaltet.

Das Brandenburger Tor ist mit dekorativen Reliefs an den Innenwänden verziert. Die Reliefs zeigen Szenen aus den griechischen Heldensagen, insbesondere die Taten des Herakles.
13 comments
Jaap van 't Veen said:
William Sutherland said:
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Mikus said:
Don Sutherland said:
Pam J said:
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Kayleigh said:
Annemarie said:
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m̌ ḫ said:
*Уαɾα said:
Thanks for sharing them and for the valuable information.
Dimas Sequeira said:
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