Das Billardzimmer befindet sich im ehemaligen Wohnbereich des Großherzogs Friedrich Franz II.
Es verfügt über eine reich verzierte Holzdecke, holzvertäfelte Wände und eine umlaufende Stuckfries-Dekoration. Der Name des Zimmers geht auf das hier einst aufgestellte Billard zurück, das im Jahr 1857 installiert wurde. In den Jahren von 1879 bis 1904 wurde der Raum als russisch-orthodoxe Hauskapelle genutzt, und zwar von der Gemahlin von Friedrich Franz III., der Zarennichte Anastasia Michailowna. Die ausgestellten niederländischen Gemälde und Fayencen des 17. und 18. Jahrhunderts belegen die Kunstbegeisterung mecklenburgischer Herzöge.

Der originale Stuckfries des Berliner Bildhauers F. W. Dankberg orientiert sich am Vorbild eines gemalten Frieses von W. von Kaulbach im Neuen Museum zu Berlin. Er präsentiert auf humorvolle und verfremdete Weise Episoden der frühen Menschheitsgeschichte.
10 comments
Jaap van 't Veen said:
Mikus said:
Jocelyne Villoing said:
William Sutherland said:
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Patrick Brandy said:
Mecklenburg-Foto (Re… said:
Makrofan said:
volker_hmbg said:
Pam J said:
Kayleigh said: