Hermione von Preuschen, Mors Imperator, 1887.
Public-domain work, reproduced via
Wikimedia Commons, enlarged using ON1 Resize AI 2026.
To me, the story of this painting also resonates with our ongoing debate about AI and photography: for even where photography shows reality, it is never a mere record, but always also an act of selection, interpretation, and pictorial shaping. See also the current article in
current article in 'Der Spiegel' (German).
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Gemeinfreies Werk, Reproduktion nach
Wikimedia Commons, vergrößert mit ON1 Resize Ai 2026.
Für mich berührt die Geschichte dieses Gemäldes auch unsere laufende Debatte über KI und Fotografie: Denn selbst dort, wo Fotografie Wirklichkeit zeigt, ist sie nie nur reines Abbild, sondern immer auch Auswahl, Deutung und bildnerische Zuspitzung. Siehe dazu auch den
aktuellen Artikel im Spiegel.
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11 comments
sunlight said:
die Möglichkeit zu Betrug oder Blendung auch da gegeben ist. Aber bei KI ist 'Missbrauch' sicher deutlich leichter. In der Wissenschaft wird KI, besonders im medizinischen Bereich, riesige Vorteile bringen. Die Frage ist, wie immer, wie geht man damit um.
Bergfex replied to sunlight:
Erstens stimme ich Dir als Fotograf voll zu. Wenn ich Fotos von unserer Kletterei mache, dann entwickle ich sie pixelgenau ohne jedwede Veränderung. Schau Dir vielleicht mal mein Video Seefelder Klettersteig an. Da ist alles echt, nix KI. Aber durch Auswahl der Kamerapositionen, der Szenen, der Musik setze ich voll die Akzente. Manche Kletterstelle wird dramaturgisch überhöht, obwohl sie technisch einfach ist. Ist das dann noch objektive "Wirklichkeit"?
sunlight replied to Bergfex:
Spannung reinzubringen ist doch voll in Ordnung. Jeder, der es anschaut, kann sich die
'Wirklichkeit' sicher gut im Kopf vorstellen. Wer will schon Langweiliges sehen. ;-)
Beneidenswert, wenn man solche Klettersteige noch hochgehen kann.,
* ઇଓ * ▹ Уαɾα said:
Ko Hummel said:
Bergfex replied to Ko Hummel:
Andererseits: auch ohne KI! Schau Dir nur die Acrylbilder an, die in diversen Urlaubsorten am Straßenrand zum Verkauf angeboten werden. Oder die Kitschgemälde für Touris auf dem Montmartre. Nur grauslich. Offenbar findet es aber Kunden, sonst würde es nicht angeboten.
Annemarie said:
Happy new week!
Boarischa Krautmo said:
Luis Miguel said:
Bergfex replied to Luis Miguel:
Bergfex said:
Ich hatte mich 1995 mit ihm beschäftigen müssen, weil ein Auftraggeber ihn in einem Vortrag zitieren wollte. Seine Gedanken hatten mich damals durchaus beeindruckt. Einer davon ist mir geblieben: dass kein Individuum die Grenzen seiner persönlichen Erfahrung überschreiten kann.
Vielleicht berührt viele das KI-Thema auch deshalb so stark, weil die Erfahrungs- und Vergleichsräume einer KI weiter wirken als die des einzelnen Menschen. Das könnte Gefühle von Ohnmacht oder Kontrollverlust auslösen, woraus dann womöglich jene Abwehrreflexe entstehen, die wir gerade bei einigen beobachten.