Die Geschichte ist voll von Momenten, in denen Menschen neuen Technologien skeptisch, ängstlich oder ablehnend gegenüberstanden.
Oft wird dies als "Technik-Backlash" bezeichnet. Hier sind Beispiele:
Erfindung der Eisenbahn (19. Jahrhundert):
Angst vor Wahnsinn: Mediziner warnten ernsthaft vor dem „Delirium furiosum“ (Raserei), das Reisende durch die hohe Geschwindigkeit (damals oft über 30 km/h) befallen könnte. Es wurde befürchtet, dass das Gehirn die rasche Abfolge der Landschaftseindrücke nicht verarbeiten könne.
Man glaubte, dass der Tunneldurchgang zu Erstickungstod oder Lungenkrankheiten führen würde.
Soziale Unruhe: Es gab Angst vor der "Isolation" in geschlossenen Abteilen, was Kriminalität fördere. Pferdehalter und Postkutschenbetreiber fürchteten um ihre Existenz.
Erfindung der CD (1980er):
Kritik am Klang: Viele Hi-Fi-Enthusiasten und Musiker kritisierten den Sound der ersten CDs als "kalt", "steril" oder "metallisch" im Vergleich zum warmen Klang der Schallplatte.
Anfangs wurde skeptisch hinterfragt, ob die Silberscheiben wirklich „lebenslang“ halten würden, wie versprochen wurde (was sich teilweise als berechtigt herausstellte, da manche CDs „CD-Rot“ bekamen).
Die Musikindustrie jammerte über die einfache digitale Kopierbarkeit und fürchtete das Ende der Musikverkäufe.
Erfindung der Digitalkameras (1990er/2000er):
"Digitalkameras sind Spielzeug": Professionelle Fotografen und Foto-Enthusiasten spotteten lange über Digitalkameras. Die Auflösung war zu gering, die Farben schlecht und die Auslöseverzögerung zu lang. Man glaubte, es sei nur ein kurzzeitiger Trend.
Verlust des "Filmischen": Es wurde behauptet, digitalen Fotos fehle die „Seele“ oder „Tiefe“ des analogen Film-Looks.
Kodak-Paradoxon: Ironischerweise hat Kodak die Digitalkamera erfunden, aber das Potenzial verkannt und den Trend verschlafen.
Weitere historische Beispiele:
Buchdruck (15. Jh.): Kritiker befürchteten den Untergang des Wissens, weil Abschreibermönche arbeitslos würden und minderwertige Bücher das Gedächtnis der Menschen schwächen würden.
Automobil (Ende 19. Jh.): Das "Verdammte Pferdelose Wagen"-Geschrei. Man fürchtete Lärm, Gestank und eine Gefahr für Fußgänger. In England gab es den „Red Flag Act“, der vorschrieb, dass ein Mann mit einer roten Flagge vor dem Auto herlaufen muss.
Telefon (Ende 19. Jh.): Die Sorge war groß, dass man durch die Drähte Stromschläge bekommt oder dass die Privatsphäre durch "Mitlauscher" völlig verschwindet.
Das Jammern ist oft ein Zeichen dafür, dass Menschen sich an das Alte gewöhnt haben und Veränderungen ihre Routinen oder Weltbilder bedrohen.
Die Antwort ist von KI :-) KI-Antworten können Fehler enthalten :-)
Frohe Ostern :-)
25 comments
William Sutherland said:
Admired in: www.ipernity.com/group/tolerance
Kayleigh replied to William Sutherland:
Günter Klaus said:
Wünsche noch einen schönen Tagesausklang,liebe Grüße Güni :))
Kayleigh replied to Günter Klaus:
Don Sutherland said:
Kayleigh replied to Don Sutherland:
Erhard Bernstein said:
Kayleigh replied to Erhard Bernstein:
Vielen Dank!
Boarischa Krautmo said:
gut!
Kayleigh replied to Boarischa Krautmo:
Karl Hartwig Schütz said:
Kayleigh replied to Karl Hartwig Schütz:
Percy Schramm said:
Kayleigh replied to Percy Schramm:
Kayleigh replied to Percy Schramm:
Oft wird dies als "Technik-Backlash" bezeichnet. Hier sind Beispiele:
Erfindung der Eisenbahn (19. Jahrhundert):
Angst vor Wahnsinn: Mediziner warnten ernsthaft vor dem „Delirium furiosum“ (Raserei), das Reisende durch die hohe Geschwindigkeit (damals oft über 30 km/h) befallen könnte. Es wurde befürchtet, dass das Gehirn die rasche Abfolge der Landschaftseindrücke nicht verarbeiten könne.
Man glaubte, dass der Tunneldurchgang zu Erstickungstod oder Lungenkrankheiten führen würde.
Soziale Unruhe: Es gab Angst vor der "Isolation" in geschlossenen Abteilen, was Kriminalität fördere. Pferdehalter und Postkutschenbetreiber fürchteten um ihre Existenz.
Erfindung der CD (1980er):
Kritik am Klang: Viele Hi-Fi-Enthusiasten und Musiker kritisierten den Sound der ersten CDs als "kalt", "steril" oder "metallisch" im Vergleich zum warmen Klang der Schallplatte.
Anfangs wurde skeptisch hinterfragt, ob die Silberscheiben wirklich „lebenslang“ halten würden, wie versprochen wurde (was sich teilweise als berechtigt herausstellte, da manche CDs „CD-Rot“ bekamen).
Die Musikindustrie jammerte über die einfache digitale Kopierbarkeit und fürchtete das Ende der Musikverkäufe.
Erfindung der Digitalkameras (1990er/2000er):
"Digitalkameras sind Spielzeug": Professionelle Fotografen und Foto-Enthusiasten spotteten lange über Digitalkameras. Die Auflösung war zu gering, die Farben schlecht und die Auslöseverzögerung zu lang. Man glaubte, es sei nur ein kurzzeitiger Trend.
Verlust des "Filmischen": Es wurde behauptet, digitalen Fotos fehle die „Seele“ oder „Tiefe“ des analogen Film-Looks.
Kodak-Paradoxon: Ironischerweise hat Kodak die Digitalkamera erfunden, aber das Potenzial verkannt und den Trend verschlafen.
Weitere historische Beispiele:
Buchdruck (15. Jh.): Kritiker befürchteten den Untergang des Wissens, weil Abschreibermönche arbeitslos würden und minderwertige Bücher das Gedächtnis der Menschen schwächen würden.
Automobil (Ende 19. Jh.): Das "Verdammte Pferdelose Wagen"-Geschrei. Man fürchtete Lärm, Gestank und eine Gefahr für Fußgänger. In England gab es den „Red Flag Act“, der vorschrieb, dass ein Mann mit einer roten Flagge vor dem Auto herlaufen muss.
Telefon (Ende 19. Jh.): Die Sorge war groß, dass man durch die Drähte Stromschläge bekommt oder dass die Privatsphäre durch "Mitlauscher" völlig verschwindet.
Das Jammern ist oft ein Zeichen dafür, dass Menschen sich an das Alte gewöhnt haben und Veränderungen ihre Routinen oder Weltbilder bedrohen.
Die Antwort ist von KI :-) KI-Antworten können Fehler enthalten :-)
Frohe Ostern :-)