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im Opiummuseum in Sop Ruak ... P.i.P. (© Buelipix)

Opium, das schon lange für medizinische Zwecke bekannt war, wurde ab dem 17. Jahrhundert im grossen Stil durch westliche Kolonialmächte (illegal) nach Südostasien gebracht und dort als hochprofitablen Wirtschaftsgut etabliert.

Erster Opiumkrieg (1839–1842):
Da sich China gegen die Einfuhr von Opium aus Britisch-Indien wehrte begann Grossbritannien einen Krieg gegen das Kaiserreich China. Nach der Niederlage musste China im Vertrag von Nanking Hongkong abtreten und Handelshäfen für den westlichen Handel öffnen. (Die Einfuhr von Opium blieb aber vorerst noch illegal.)
Siehe auch unter wikipedia.org ... Erster_Opiumkrieg

Zweiter Opiumkrieg (1856–1860):
Zusammen mit Frankreich führten die Briten von 1856 bis 1860 erneut Krieg, um den Opiumhandel zu legalisieren und weitere Handelsvorteile zu erzwingen.
Dieser Krieg endete mit Erniedrigung und schlussendlich mit einer Niederlage von China, das Land musste den Opiumhandel legalisieren.
Siehe auch unter wikipedia.org ... Zweiter_Opiumkrieg

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Bewaffnete Kämpfe 1967
Eine Opiumkarawane unter Führung von burmesischen Milizen und Kuomintang-Kämpfern sollte im Sommer 1967 16 Tonnen Opium nach Thailand schmuggeln.
Im Juli und August 1967 kam es bei Ban Khwan zu bewaffneten Kämpfen mit rivalisierenden Schmugglern.
Der laotische General Ouane Rattikone bombardierte daraufhin beide Seiten aus der Luft, marschierte mit Truppen ein und beschlagnahmte die Drogen für sich selbst .

Siehe auch unter ...
wikipedia.org ... 1967_Opium_War
wikipedia.org ... Khun_Sa ...
spiegel.de ... Interview mit dem Guerilla-Führer Khun Sa über den Opium-Anbau
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5 comments

m̌ ḫ said:

That's some story
11 days ago

Buelipix replied to m̌ ḫ:

In the late 1980s, we were warned not to go to this area; it was too dangerous.

Today, it's an interesting (and thankfully not yet overcrowded) tourist region.
10 days ago

m̌ ḫ replied to Buelipix:

The Golden Triangle, where these countries meet, is still far from the centres, far enough from the main airports to stay relatively quiet. With limited ways to fly in and out, it remains more a remote borderland than a mainstream destination, a place people pass through rather than flock to. In a way, being considered one of the armpits of the world has protected it: the hills, river villages and border posts have stayed rough around the edges, and much of what you see still feels unpolished, complicated and real.
10 days ago

Ingo Krehl said:

An unserem europäischen Wohlstand hängt viel Elend.
10 days ago ( translate )

Buelipix replied to Ingo Krehl:

Und was hat die Menschheit bzw. was haben einige (alte) Herren daraus gelernt: nicht!
Bloss ist das, was früher die Drogen waren jetzt Öl und sonstige Bodenschätze ...
10 days ago ( translate )