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HWW, liebe Fotofreunde, wünsch Euch eine schöne zweite Hälfte der Woche! Bleibt gesund und immer schön neugierig! :-)))

Auf dem Weg vom S-Bahnhof Anhalter Bahnhof zum Technikmuseum bin ich an dieser Ruine vorbeigekommen. Zu Hause am PC habe ich mich schlau gemacht, was ich da gesehen habe.

Es ist die Ruine des ehemaligen Anhalter Bahnhofs in Berlin-Kreuzberg, ein historisches Relikt aus dem späten 19. Jahrhundert. Von dem einst monumentalen Gebäude ist heute nur noch das Fragment des Portikus erhalten geblieben. Der Bahnhof wurde zwischen 1876 und 1880 nach Plänen des Architekten Franz Schwechten erbaut und war einst einer der größten Bahnhöfe Europas. Im Zweiten Weltkrieg ist er schwer beschädigt worden. Heute dient die Ruine als Mahnmal und Erinnerungsstätte an Geschehnisse im 2. Weltkrieg und die Zeit des Nationalsozialismus.

Zum Einen war der Anhalter Bahnhof nicht einmal drei Wochen nach den Novemberpogromen am 1. Dezember 1938 Ausgangspunkt des ersten Kindertransports. Von ihm wurden 196 jüdische Kinder über Hoek van Holland nach England gebracht, um sie vor nationalsozialistischen Verfolgungen zu schützen. Zum Anderen war der Bahnhof aber auch Ausgangspunkt für die Deportation jüdischer Bürger. Insgesamt wurden vom Anhalter Personenbahnhof in 116 Zügen über 9600 Menschen deportiert, ist bei Wikipedia zu lesen. de.wikipedia.org/wiki/Berlin_Anhalter_Bahnhof
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16 comments

Makrofan said:

HWW!
6 days ago ( translate )

sunlight said:

Interessant
6 days ago ( translate )

Don Sutherland said:

Very impressive.
6 days ago ( translate )

LotharW said:

Sieht ja ziemlich bröselig aus. Aber gut. HWW!!
6 days ago ( translate )

bonsai59 replied to LotharW:

Vielleicht fällt es irgendwann ganz in sich zusammen ... Das kann aber mit den Betonbauten dahinter auch passieren. Die scheinen mir auch nicht gerade die Neusten zu sein, nur die Wände sehen da glatter aus. Aber schau doch mal wie zum Beispiel die Betonbrücken zerbröseln ... ;-))
6 days ago ( translate )

Erhard Bernstein said:

HWW Frank!
6 days ago ( translate )

Steve Nordby said:

The 19th century wall incorporates element of ancient architecture. The sterile modern architecture behind it ignores the past. Nice contrast!
6 days ago

bonsai59 replied to Steve Nordby:

Ja, Steve! Als ich diese Ruine an diesem Tag das erste Mal sah, wirkte sie auf mich tatsächlich wie ein Fremdkörper in der Umgebung. Da wußte ich noch nichts über die Bedeutung dieses baulichen Überbleibsels aus einer vergangenen Zeit. Aber nicht nur die moderne Architektur scheint mir die Vergangenheit zu ignorieren. Du brauchst Dich nur in der Welt umzuschauen.
6 days ago ( translate )

William Sutherland said:

Outstanding shot! HWW!
6 days ago

Trudy Tuinstra said:

you show it very wel. Good work
5 days ago

Gudrun said:

Als Mahnmal wirkt das vor dem Hintergrund der Nachkriegsbauten sehr stark. Verspäteten HWW!
5 days ago ( translate )

Buelipix said:

Bin auch etwas verspätet, gilt aber trotzdem: HWW!
5 days ago

m̌ ḫ said:

Thank you for the story. Perhaps the remnants of the building deserves to be more visible, with a statues like en.wikipedia.org/wiki/Kindertransport_–_The_Arrival
5 days ago

bonsai59 replied to m̌ ḫ:

Eine Stele (Infotafel zur Deportation) gibt es wohl. Habe ich aber nicht darauf geachtet, weil ich ja noch nichts von diesen Ereignissen an dieser Stelle wußte. - Von den Kindertransporten aber wohl nicht. Ich denke aber, es wäre gut, wenn es da etwas gäbe, was daran erinnert.
4 days ago ( translate )

Gerold said:

Askanischer Platz. Da musste ich immer zur Tauglichkeitsuntersuchung. Weiter links das Ensemble Deutschlandhaus/Europahaus fand ich immer spannend.
4 days ago ( translate )