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Deine Meinung über mich ist nicht mein Problem, Blödmann
Deine Meinung über mich ist nicht mein Problem, Blödmann
Oder: Warum fremde Meinungen irrelevant sind :-)

Es gibt diesen Moment im Leben, da merkst du plötzlich:
Du lebst nicht dein Leben.

Du lebst das Leben, das andere für dich vorgesehen haben.

Du trägst Klamotten, die „angemessen“ sind.
Du sagst Dinge, die „gut ankommen“.
Du verfolgst Ziele, die „Eindruck machen“.

Und währenddessen rennst du einem Phantom hinterher:
Der Zustimmung von Menschen, die du kaum kennst.
Der Meinung von Menschen, die dich nicht verstehen.
Dem Applaus eines Publikums, das morgen vergessen hat, wer du bist.

Du spielst in einem Stück, das du nie schreiben wolltest.

Zeit, von der Bühne zu gehen.

Denn hier ist die befreiende Wahrheit:
Deren Meinung über dich ist nicht dein Problem.
Es ist ihres.

Willkommen in der Welt, in der du aufhörst, für andere zu performen.

Die Illusion der fremden Meinung

(oder: Warum du dich für Leute verbiegst, die dich eh nie verstehen werden)

Stell dir vor, du wachst morgens auf und denkst zuerst:
„Was werden die anderen denken?“

Nicht: Was will ich heute?
Nicht: Was tut mir gut?
Nicht: Wer bin ich?

Sondern: Was denken die anderen?

Und „die anderen“ sind ein diffuses Konstrukt:
Eine imaginäre Jury in deinem Kopf.
Sie tagt nie – urteilt aber ständig.

Deine Mutter (gut gemeint, selten passend).
Ein alter Klassenkamerad (seit zehn Jahren irrelevant).
Dein Ex (weitergezogen, du noch im Rechtfertigungsmodus).
Menschen auf Social Media (die deinen Namen morgen vergessen haben).
Der Nachbar (der vermutlich gar nicht über dich nachdenkt – aber sicher ist sicher).

Und nach genau diesen Menschen richtest du dein Leben aus.

Menschen, die:

nicht in deinem Leben sind
nicht deine Rechnungen zahlen
nicht deine Träume träumen
nicht deine Konsequenzen tragen

Und trotzdem hältst du ihnen die Fernbedienung hin.

Pause.
Leiser.
Aus.

Plot Twist:
Die meisten denken gar nicht über dich nach.
Sie sind viel zu beschäftigt damit, sich zu fragen, was du über sie denkst.

Willkommen im Theater der gegenseitigen Projektion.
Jeder spielt. Niemand schaut zu.

Die fünf Phasen vom People-Pleaser zum freien Menschen

Phase 1: Der perfekte Mensch
„Wenn ich allen gefalle, bin ich sicher.“
Dauer: Jahre. Manchmal ein Leben.
Symptome: Dauer-Nicken, Erschöpfung, inneres Nein bei äußerem Ja.
Status: Gefahr. Das ist die Matrix.

Phase 2: Der erste Riss
„Egal was ich mache – irgendwer ist unzufrieden.“
Dauer: Wochen bis Monate.
Status: Erwachen. Unbequem, aber notwendig.

Phase 3: Die Rebellion
„FUCK IT. Ich mache, was ich will!“
Dauer: Einige Monate.
Nebenwirkungen: Überkompensation, Streit, neue Frisur. Klassiker.
Status: Befreiend. Noch instabil.

Phase 4: Die Balance
„Ich höre zu. Aber ich entscheide.“
Dauer: Ein Prozess.
Status: Reife. Mit gelegentlichen Rückfällen.

Phase 5: Die Freiheit
„Ich lebe mein Leben. Punkt.“
Dauer: Für immer – wenn du dranbleibst.
Status: Frei.

Ziel:
Nicht in Phase 1 zu ersticken.
Nicht in Phase 3 hängen zu bleiben.
Sondern Phase 5 zu bewohnen.

Die brutale Wahrheit über Meinungen

Jeder hat eine Meinung über dich.
Deine Mutter. Dein Chef. Dein Nachbar.
Der Typ von der Party. Die Frau, die deinen Post auf der Toilette gesehen hat.

Das ist normal.
Das Gehirn ist eine Meinungsmaschine.

Aber:
Deren Meinung sagt mehr über sie aus als über dich.

„Zu laut“ → deren Bedürfnis nach Ruhe.
„Zu ambitioniert“ → deren Unsicherheit.
„Zu komisch“ → deren enge Definition von normal.

Deren Meinung ist deren Film.
Ihre Ängste. Ihre Werte. Ihre Wunden.

Und dieser Film läuft nicht in deinem Kino.

Du bist nicht der Regisseur ihrer inneren Bilder.
Du bist nicht verantwortlich für ihre Interpretation von dir.

Und das ist großartig.

Denn es bedeutet:
Du bist frei.

Die falsche Frage

Bei Entscheidungen fragst du oft:
„Was werden die anderen denken?“

Falsche Frage.

Die richtige lautet:
„Was denke ich?“

Nicht: Wird jemand stolz sein?
Sondern: Bin ich es?

Nicht: Verstehen die das?
Sondern: Verstehe ich mich?

Nicht: Was sagt das Internet?
Sondern: Was sagt mein Bauch?

Am Ende deines Lebens wirst du nicht denken:
„Gut, dass ich alle zufrieden gestellt habe.“

Sondern:
„Hätte ich doch mehr auf mich gehört.“

Der Klick-Moment

Irgendwann kommt er.
Oft nach einem besonders dämlichen Kommentar.

Du merkst:
Es ist egal.

Nicht aus Gleichgültigkeit.
Sondern aus Klarheit.

Du kannst alles richtig machen – und jemand meckert.
Du kannst dich verbiegen – und jemand ist unzufrieden.

Weil es nicht um dich geht.
Es geht um sie.

Und das ist nicht dein Problem.

Dein einziges echtes Thema ist:
Lebst du dein Leben – oder deren Erwartungen?

Die höchste Form der Freiheit

Freiheit ist nicht, tun zu können, was du willst.
Freiheit ist, sein zu können, wer du bist.

Ohne Erklärung.
Ohne Rechtfertigung.
Ohne Erlaubnis.

Kurzfassung:

Du kannst es nicht allen recht machen.
(Nicht mal Jesus. Nicht mal Buddha.)

Deren Meinung ist deren Verantwortung.

Deine Wahrheit ist deine Aufgabe.

Freiheit ist Übung. Jeden Tag.

Die Pointe

Ab heute gilt:

Meinung gehört? Notiert.

Kritik bekommen? Danke, ich entscheide, was ich damit mache.

Jemand enttäuscht? Schade. Nicht meine Verantwortung.

Du schuldest niemandem eine Version von dir, die in deren Film passt.
Du schuldest dir nur eins: Echtheit.

Die richtigen Menschen bleiben.
Nicht wegen Perfektion.
Sondern wegen Authentizität.

Die anderen gehen.
Und das ist kein Verlust.

Epilog

Rücksicht nehmen heißt nicht, dich selbst zu verlassen.
Freundlich sein heißt nicht, dich zu verbiegen.
Empathisch sein heißt nicht, dich aufzugeben.

Du kannst:
Grenzen haben und ein guter Mensch sein.
Feedback hören und selbst entscheiden.
Dich kümmern und bei dir bleiben.

Deren Meinung über dich ist nicht dein Problem.
Es ist deren Film.

Dein Job ist dein Leben.

Kamera läuft.
Licht steht.
Action. ♥

P.S.: Wenn jemand das egoistisch nennt – perfekt.
Das ist deren Meinung. Du weißt ja jetzt, wo sie hingehört. :-)

3 comments

Le miroir de l'aube said:

Phase 6 : Ne même plus penser à tout cela... ;-)
2 weeks ago ( translate )

Kayleigh replied to Le miroir de l'aube:

:-))))))))))))
C'est un bon conseil, Lionel, merci beaucoup !!
2 weeks ago ( translate )

Boarischa Krautmo replied to Le miroir de l'aube:

;-)))
2 weeks ago ( translate )