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Niederzier - Sophienhöhe und Tagebau Hambach

Die Sophienhöhe im Kreis Düren zwischen Köln und Aachen ist eine ehemalige Abraumhalde des Tagebaus Hambach. Sie ist heute überwiegend mit Wald bedeckt. Dazwischen gibt es viele kleine Lichtungen und Teiche. Die Sophienhöhe stellt einen künstlichen Höhenzug dar, der sich deutlich von der weitgehend flachen Umgebung abhebt. Der höchste Punkt der Sophienhöhe befindet sich 301,8 Meter über dem Meeresspiegel.

Bereits 1988 wurde mit der Rekultivierung der Sophienhöhe begonnen. Der Abraum wird schon seit längerer Zeit überwiegend in die bereits ausgekohlten Teile des Tagebaus verkippt.

Der Braunkohleabbau im Tagebau Hambach geht noch bis Ende 2029 weiter. Ab 2030 soll die Tagebaumulde in einen großen See, den Hambach See, umgewandelt werden. Gefüllt werden soll der See durch steigendes Grundwasser und Wasser aus dem Rhein. Nach derzeitiger Planung soll die vollständige Befüllung bis zur finalen Höhe des Seespiegels etwa 40 Jahre, also bis zum Jahr 2070 dauern. Vom Volumen her soll der Hambach See dann nach dem Bodensee der zweitgrößte See in Deutschland sein. Die Bauarbeiten für die Rheinwassertransportleitung, mit der zukünftig Rheinwasser von Dormagen zum Tagebau Hambach und später auch zum Tagebau Garzweiler geleitet werden soll, haben kürzlich begonnen. Bereits im Jahr 2040 soll die Mulde des Tagebaus soweit gefüllt sein, dass der Hambach See dann der größte See in Nordrhein-Westfallen ist und erste wasserbezogene Nutzungen möglich sind.

Dieses Foto habe ich von der Abbruchkante des Tagebaus Hambach am Rand der Sophienhöhe aus aufgenommen.

Weitere Informationen zum zukünftigen Hambach See
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7 comments

Jo WaLo said:

HWW und noch eine gute Restwoche!
5 days ago ( translate )

Mikus said:

Eine richtige Landschaftsformung.
5 days ago ( translate )

Guido Werner replied to Mikus:

Ja, ein sehr starker Eingriff in die Landschaft. Durch die Abraumhalden der Tagebaue sind westlich von Köln schon einige künstliche Berge bzw. Hochflächen entstanden. Bei einigen hat die Renaturierung schon vor Jahrzehnten begonnen, so dass sie heute bewaldet sind oder für Landwirtschaft genutzt werden. Und in den Tagebaumulden sind schon in der Vergangenheit zahlreiche Seen entstanden.
5 days ago ( translate )

uwschu said:

Schöne Ecke, vielleicht erlebe ich es noch, wenn es mal renaturiert ist
5 days ago ( translate )

Guido Werner replied to uwschu:

Mit der Renaturierung wird dann ja etwa ab 2030 augefangen. Bis der neue See seinen endgültigen Wasserstand erreicht hat, wird es aber wie oben dargestellt voraussichtlich etwa 40 Jahr dauern. Einen Teil der Renaturierung werden wir also wohl erleben. Mit dem Erleben des endgültigen Zustandes wird das aber knapp. :-)
5 days ago ( translate )

Boarischa Krautmo said:

gute Serie, diesmal mit dem Tagebau.
5 days ago ( translate )

William Sutherland said:

Excellent capture!
5 days ago ( translate )