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Niederzier - Sophienhöhe und Tagebau Hambach

Die Sophienhöhe im Kreis Düren zwischen Köln und Aachen ist eine ehemalige Abraumhalde des Tagebaus Hambach. Sie ist heute überwiegend mit Wald bedeckt. Dazwischen gibt es viele kleine Lichtungen und Teiche. Die Sophienhöhe stellt einen künstlichen Höhenzug dar, der sich deutlich von der weitgehend flachen Umgebung abhebt. Der höchste Punkt der Sophienhöhe befindet sich 301,8 Meter über dem Meeresspiegel.

Bereits 1988 wurde mit der Rekultivierung der Sophienhöhe begonnen. Der Abraum wird schon seit längerer Zeit überwiegend in die bereits ausgekohlten Teile des Tagebaus verkippt. In der Nähe der Abbruchkante des aktiven Tagebaus befindet sich die Goldene Aue, ein offene Graslandschaft, auf der Mitte 2024 eine Herde von Konik-Wildpferden angesiedelt wurde. Als Wanderer hat man gute Chancen, die Wildpferde aus der Nähe zu sehen.

Dieses Foto habe ich von einer erhöhten Position auf der Goldenen Aue aus aufgenommen. Man sieht hier den Blick auf das südwestlich von der Sophienhöhe gelegene Kraftwerk Weisweiler. Links unterhalb des Kraftwerkes sieht man nicht den Tagebau Hambach, sondern den Tagebau Inden. Der Kirchturm direkt unterhalb des Tagebaus Inden gehört zur Kirche St. Barbara im Stadtteil Schophoven von Inden.

Weitere Informationen zur Beweidung der Sophienhöhe
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6 comments

LotharW said:

Da war ich lange nicht. Klasse, Guido!
6 days ago ( translate )

Chrissy said:

Nicht unbedingt eine Zier, diese Kraftwerke, aber wir wollen ja alle unseren Komfort ... Bin da oft dran vorbeigefahren. Ist schon beeindruckend
6 days ago ( translate )

Gudrun said:

Beeindruckend! Was für Wunden das in die Landschaft gerissen hat, sieht man, wenn man drüberfliegt.
6 days ago ( translate )

Guido Werner replied to Gudrun:

Ja, das sind sehr starke Eingriffe in die Landschaft. Allerdings werden alle Tagebaue nach dem Ende der Kohleförderung wieder rekultiviert. Im Rheinischen Braunkohlerevier im Westen von Köln ist das an einigen Stellen schon vor Jahrzehnten erfolgt. Da befinden sich heute Wälder, Seen und landwirtschaftlich genutzte Flächen, wo früher Kohle abgebaut wurde. Hier kann man einiges zu den schon durchgeführten und für die Zukunft geplanten Rekultivierungen lesen: www.forschungsstellerekultivierung.de/Startseite/Rekultivierung
3 days ago ( translate )

Boarischa Krautmo said:

schon eindrucksvoll.....
5 days ago ( translate )

Gudrun replied to Guido Werner:

Danke für den Link, da wurde wirklich schon sehr viel gemacht!
3 days ago ( translate )