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007-365-2025, Versteinerter Wald

Heute habe ich mal dem Tietz einen Besuch abgestattet. Es wurde in den Räumen der Volkshochschule eine Fotoausstellung gezeigt.

Die Stadt Karl-Marx-Stadt, bzw. jetzt Chemnitz hatte zwei große Kaufhäuser, welche beide unter dem Namen "Centrum Warenhaus" geführt wurden. Eins davon war das frühere Kaufhaus Schocken Es berbergt heute das Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz (smac). Das andere war vor dem 2. Weltkrieg das Kaufhaus Tietz. Mit 10.500 m² Verkaufsfläche, die sich auf 24 Abteilungen in vier Etagen verteilten, gehörte das "Tietz" zu den größten und modernsten Kaufhäusern der DDR. Nach der Wende erwarb die Kaufhof AG das Kaufhaus und führte es bis 2001 gemeinsam mit dem Schocken als Kaufhaus weiter. Bis 2004 ließ der Eigentümer das Gebäude aufwändig sanieren. Inzwiswchen wird es als Kulturkaufhaus genutzt. Im Jahr 2020 wurde im Tietz das Stefan-Heym-Forum als Forschungs- und Ausstellungszentrum eingerichtet. Es beherbergt heute die Volkshochschule, die Stadtbibliothek Chemnitz, das Museum für Naturkunde Chemnitz, die Neue Sächsische Galerie sowie einige Geschäfte und Cafés. Im großen Lichthof des gebäudes befindet sich der versteinerte Wald, welcher hier im Bild zu sehen ist.
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14 comments

LotharW said:

Ich hatte erst Kiez (Rotlichtviertel von Chemnitz?) gelesen. Gute Erklärung.
15 months ago ( translate )

bonsai59 replied to LotharW:

Das Tietz wurde übrigens 1912 bis 1913 von Wilhelm Kreis als Warenhaus der H. & C. Tietz AG errichtet. Also auch ein Vorfahre von Hertie.
15 months ago ( translate )

Edna Edenkoben said:

Auch schön aus dieser Perspektive! :-) Und weil du gerade Stefan Heym erwähnt hast...in einem auf seinem Roman "Lenz oder die Freiheit" basiernden Mehrteiler habe ich vor vielen Jahren mal als Statist mitgespielt. War eine interessante und spannende Erfahrung und Geld gab's noch dazu :-)
15 months ago ( translate )

bonsai59 replied to Edna Edenkoben:

Kann ich mir vorstellen, daß das eine spannende Erfahrung war. :-)
15 months ago ( translate )

Chrissy said:

Spannend, was es dort alles gibt. Versteinertes Holz ist toll, hab ich schon mal gesehen und sehr gestaunt
15 months ago ( translate )

bonsai59 replied to Chrissy:

Stimmt. :-) Musum und Galerie werde ich mir demnächst auch noch mal anschauen. Dinge, für die ich früher nicht so wirklich Zeit hatte oder nehmen wollte.
15 months ago ( translate )

Ulrich G said:

Schöner Blickwinkel.
Der "Wald" stand früher vor einem alten Sandsteingebäude.
Im Inneren steht der "Wald" geschützt, jedoch wer besteht länger, die Bäume oder das Gebäude?
A gsunds 2025

Meine Aufnahme
www.ipernity.com/doc/2334190/46366280
15 months ago ( translate )

bonsai59 replied to Ulrich G:

Das ist Richtig, Ulrich. Bei mir hätte es der Postkarte nicht bedurft. Kann mich selbst noch erinnern, daß die Bäume mal am Theaterplatz standen. ;-) Vielleicht habe ich sogar selbst eine zu Hause.
15 months ago ( translate )

Ulrich G replied to bonsai59:

Ich mich auch.
War da oft in der Ottostr. zu Besuch.
Konnte Täve Schur bei einer Friedensfahrt beobachten.
15 months ago ( translate )

Gillian Everett said:

Fine building and perspective
15 months ago ( translate )

William Sutherland said:

Awesome pair!
15 months ago ( translate )

Patrick Brandy said:

Belle prise de vue merci pour l'info bonne journée.
15 months ago ( translate )

cammino said:

Stark!
15 months ago ( translate )

volker_hmbg said:

Aus Deiner Erklärung zum Gebäude geht hervor, dass die Stadt
wohl zu Recht zur Kulturhauptstadt ernannt wurde - Glückwunsch dazu!
.
Interessant finde ich auch die erwähnten Namen der beiden Kaufhäuser
und dass diese noch zu DDR-Zeiten Bestand hatten.
Im Westen gabs die bekannte Kaufhauskette Hertie -der Name setzt sich zusammen aus Herrmann Tietz. Und auch das Warenhaus Schocken gabs noch nach dem Weltkrieg und die Bezeichnung hatte im Volksmund Bestand - die z.B. in Nürnberg von Kollegen (in den 70ger) noch benutzt wurde obwohl es längst anders hieß.
15 months ago ( translate )