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Walpi, letztes Hopidorf auf der First Mesa

Walpi ist der wohl ungewöhnlichste Ort der USA. Am äußersten Südende der Mesa, von dieser durch eine schwindelerregende, gerade fünf Meter breite Engstelle getrennt, wachsen die gelben, ineinander verschachtelten Steinhäuser so organisch aus dem Felsen wie eine Vase aus der Töpferscheibe. Auf drei Seiten stürzen Ränder 120 Meter in die Tiefe. Das Nadelöhr zum Rest der Welt ist Sichomovi. Anders als die meisten anderen Dörfer hat Walpi weder Strom noch fließend Wasser. Nur noch eine Handvoll alter Frauen lebt in dem Dorf, die jungen Leute sind fortgezogen. Schilder in den Fenstern bedeuten, dass Kachina-Puppen und Keramik verkauft werden. Stiegen führen auf Dächer, wo Leitern Kiwas erkennen lassen. Noch immer finden wichtige Tänze in Walpi statt, allein die kleinen Plazas mit den umlaufenden Sitzbänken lassen ahnen, was dann hier los ist.

S. Artikel: "Ein Besuch bei den Hopi-Indianern"
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