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Die Stelle wo die 12 m³/Tag Zutrittslösung aufgefangen werden

auf der 490m Sohle. Darunter lagern die radioaktiven Abfälle. Siehe auch: HFF von der ASSE Speziell zu diesem Hohlraum hier im Bild, einer Bohrnische, ist folgendes zu sagen: Durch fortwährende und sich beschleuningende Verschiebungen im Deckgebirge und im Salzstock wurden einige Risse aufgetan, die nun salzhaltiges Wasser, kurz Lösung genannt, in das Bergwerk mit den atomaren Abfällen eindringen lassen. Diese wurden mit einer in das Steinsalz eingebrachten Folie abgefangen und in Behälter geleitet, von denen diese nichtradioaktive Lösung dann nach oben gepumpt wird und an die Chemieindustrie geht. Vor einiger Zeit versiegte dieser Zutritt und die Lösung suchte sich einen anderen Weg, und zwar durch die Abfälle die darunter lagern, etwa in 500m Tiefe. Dort reicherten sie sich mit dem radioaktiven Isotop 137Cs an und kamen auf der 725m Sohle wieder zum Vorschein. Mit Georadar untersuchte man die versiegte Stelle und fand heraus, dass die Folie durch Gebirgsbewegungen völlig deformiert war und die Lösung von der Auffangstelle weg leitete. Durch einen geschickt angelegten Bohrfächer und neue Folien wurde das Problem behoben und man fängt die Lösung wieder oberhalb der Abfälle ab. Die 725m Sohle wird derzeit saniert und ausgekoffert, das 137Cs - haltige Salz und die kontaminierte Lösung werden derzeit an anderer Stelle in der Grube mit in den Sorelbeton eingebaut, der die Grube stabilisieren soll. Das ist unproblematisch, da das 137Cs eine Halbwertszeit von 30,2 Jahren hat. Unsere kurze Aufenthaltsdauer da unten hat zu keiner messbaren Belastung geführt.
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7 comments

Karl Hartwig Schütz said:

Oha!
8 days ago ( translate )

Mecklenburg-Foto (Re… said:

Um das zu verstehen, wären ein paar mehr Info's hilfreich!
8 days ago ( translate )

grobi358 replied to Mecklenburg-Foto (Re…:

Schau hier ist schon eine kleine Einführung: HFF von der ASSE Speziell zu diesem Hohlraum hier im Bild, einer Bohrnische, ist folgendes zu sagen: Durch fortwährende und sich beschleuningende Verschiebungen im Deckgebirge und im Salzstock wurden einige Risse aufgetan, die nun salzhaltiges Wasser, kurz Lösung genannt, in das Bergwerk mit den atomaren Abfällen eindringen lassen. Diese wurden mit einer in das Steinsalz eingebrachten Folie abgefangen und in Behälter geleitet, von denen diese nichtradioaktive Lösung dann nach oben gepumpt wird und an die Chemieindustrie geht. Vor einiger Zeit versiegte dieser Zutritt und die Lösung suchte sich einen anderen Weg, und zwar durch die Abfälle die darunter lagern, etwa in 500m Tiefe. Dort reicherten sie sich mit dem radioaktiven Isotop 137Cs an und kamen auf der 725m Sohle wieder zum Vorschein. Mit Georadar untersuchte man die versiegte Stelle und fand heraus, dass die Folie durch Gebirgsbewegungen völlig deformiert war und die Lösung von der Auffangstelle weg leitete. Durch einen geschickt angelegten Bohrfächer und neue Folien wurde das Problem behoben und man fängt die Lösung wieder oberhalb der Abfälle ab. Die 725m Sohle wird derzeit saniert und ausgekoffert, das Cs - haltige Salz und die kontaminierte Lösung werden derzeit an anderer Stelle in der Grube mit in den Salzbeton eingebaut, der die Grube stabilisieren soll. Das ist unproblematisch, da das 137Cs eine Halbwertszeit von 30,2 Jahren hat. Unsere kurze Aufenthaltsdauer da unten hat zu keiner messbaren Belastung geführt.
6 days ago ( translate )

Don Sutherland said:

Wonderful capture.
8 days ago ( translate )

William Sutherland said:

Superb capture!

Admired in: www.ipernity.com/group/tolerance
8 days ago ( translate )

Gudrun said:

Sehr vertrauenerweckend....
7 days ago ( translate )

Gudrun replied to grobi358:

Danke für die Erklärung!
4 days ago ( translate )