Diese Brücke ist ein aus heimischen
Sandstein errichtetes technisches Bauwerk. Sie überspannt in weitem und hohem Bogen den Einschnitt in einem Härtlingsrücken (Sandsteinbank). Beim Bau der
Bahnstrecke Wuppertal-Wichlinghausen–Hattingen im Jahr 1884 – für die heimische Wirtschaft von weitragender Bedeutung – mussten die gewachsenen Interessen der Anlieger berücksichtigt werden. So verband die Brücke primär den Hof "
Im Riepelsiepen" mit seinen nördlich der Eisenbahn liegenden Ländereien. Ihre sekundäre Nutzung durch Berufstätige, z. B. Beschäftigte der
Zeche Alte Haase, und Wanderer ist ebenfalls vorauszusetzen.
2007 wurde die Brücke von der Stadt Sprockhövel unter
Denkmalschutz gestellt, im Jahr darauf erfolgte die Sanierung. Sie wurde ermöglicht durch großzügige Spenden der ortsansässigen Geldinstitute
Sparkasse und
Volksbank, der
WKT, der
Dr.-Carl-Dörken-Stiftung in Herdecke und durch zahlreiche neue Beiträge, die der
Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel gesammelt hat.
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[Bergbauwanderweg Alte Haase-Nord, Station Nr. 8]
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