Das Sagenzimmer im Schweriner Schloss ist ein früherer Gesellschaftsraum, der durch Wandmalereien, eine Allegorie der Legende des Marcus Curtius beeindruckt. Der Raum wird auch als "Zwischenflur" bezeichnet und liegt auf dem Weg zu weiteren Räumen wie dem Blücherzimmer führt. Das inhaltliche Thema wird im Bilderfries der Maler W. Peters und R. Elster aufgegriffen.
Deckenstuck und -gemälde wurden beim Schlossbrand 1913 zerstört.
Über der Stuckmarmorierung der Wände illustriert er in affektgeladener Dramatik die mittelalterlichen Versepen "Gudrun", "Tristan und Isolde", "Parzival", "Iwein" und "Armer Heinrich". Ergänzend finden sich Phantasieporträts der Dichter Gottfried von Straßburg, Walter von der Vogelweide, Wolfram von Eschenbach und Hartmann von Aue.
7 comments
Dominique 60 said:
Stephan Fey said:
William Sutherland said:
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Pam J said:
Jocelyne Villoing said:
Jaap van 't Veen said:
trester88 said: