Eine pauschale Antwort gibt es sicherlich nicht. Aber in meinem Artikel mache ich einen persönlichen Versuch dazu.
(Siehe den Link unterhalb des Bildes.)
Der Spruch stammt aus einer Zeit, als es noch keine Smartphones gab. Heutzutage ist die Zeiteinheit für die Betrachtungsdauer auf die Länge eines 'Wisch' geschrumpft.
;-))
Doch Spaß beiseite. Du hast natürlich voll Recht. Mein Artikel beleuchtet nur die universellen Aspekte. Viel wesentlicher ist jedoch: Was gefällt den Betrachter/innen unserer Bilder? Das ist die Frage aller Fragen.
In meinem aktiven Berufsleben fragte mich mal ein Auftraggeber (aus einem großen Chemiekonzern): "Herr Westrup, ich habe oft das Gefühl, dass ich meine Zuhörer mit meinen Reden gar nicht erreiche." Ich hab mich dann bei einem Vortrag ins Auditorium gesetzt und konnte das bestätigen. Keinen normalen Mitarbeiter interessiert bei einer Betriebsversammlung das EBITDA mit Kommastellen. Interessant ist eher: Gibt es dieses Jahr eine Sonderprämie, und wie hoch ist sie?
Hier bei ipernity weiß ich inzwischen sehr gut, mit welchen Bildern ich punkten kann. Das ist wirklich leicht herauszubekommen. Viel schwieriger ist die Antwort auf die Frage: "Wie punkten wir als Gemeinschaft bei zufälligen Besuchern aus dem Web?" Denn an Jene richten sich unsere Homepage und die Botschafter-Bilder.
Anders gefragt: Welche unserer (guten) Bilder wollen wir ins Schaufenster stellen? Eine Frage übrigens, die Medienredaktionen täglich bewegt. Angesichts der Bilderfluten interessiert die Redaktionen am wenigsten, was davon gute Fotografien sind. Sondern: "Welche Bilder wollen unsere Zuschauer/Leser(innen) sehen? Was erweckt deren Aufmerksamkeit? Was kommt an?" (Dass das Bildmaterial einen Mindeststandard erfüllen muss, ist selbstverständlich.)
Zurück zu uns. Das Material, aus dem unsere Bildredaktion (= Editorial Team) für die Botschafterbilder auswählt, muss ebenfalls einen Mindeststandard erfüllen. Ich persönlich würde sagen: Alles ab einem Score von (6) und darüber kann man in Betracht ziehen. Aber dann beginnt die Arbeit. So wie bei meinem obigen Beispiel mit dem Jahreskalender. Welche Bilder will ich der Verwandschaft zeigen? Doch wohl jene, die sie mögen. Oder?
(Entschuldige, wenn es etwas länger geworden ist. Ich hatte keine Zeit, es kürzer zu fassen.)
Danke für Deinen Diskussionsbeitrag. Ich stimme vielem zu, vor allen der Kritik an den fragwürdigen und entwürdigenden Nacktfotos. Unser Mitglied (Nomen est Omen) Naturist habe ich hoffentlich vergrault. Welches Kriterium mir fehlt: Humor, Skurrilität und das Erzählen von Geschichten. Zensur lehne ich ab, aber das ist ja auch nicht Deine Absicht.
Ich habe es eigentlich unter (5) Impact subsumiert. Deine Anmerkung zeigt mir allerdings, dass ich es wohl zu knapp und abstrakt getan habe. Ich denke drüber nach, es entsprechend nachzubessern. Danke für den Hinweis.
22 comments
Jean-luc Drouin said:
sunlight said:
Bergfex replied to sunlight:
(Siehe den Link unterhalb des Bildes.)
Makrofan said:
Bergfex replied to Makrofan:
;-))
Malik Raoulda said:
Bonne continuation.
Jean-Paul said:
William Sutherland said:
David G Johnson said:
World renowned photographer.. 'David Bailey' was asked..,
''what do you consider to be your very best photograph''
He replied .... ''I haven't took it yet''
Bergfex replied to David G Johnson:
;-))
Tanja - Loughcrew said:
Bergfex replied to Tanja - Loughcrew:
Doch Spaß beiseite. Du hast natürlich voll Recht. Mein Artikel beleuchtet nur die universellen Aspekte. Viel wesentlicher ist jedoch: Was gefällt den Betrachter/innen unserer Bilder? Das ist die Frage aller Fragen.
In meinem aktiven Berufsleben fragte mich mal ein Auftraggeber (aus einem großen Chemiekonzern): "Herr Westrup, ich habe oft das Gefühl, dass ich meine Zuhörer mit meinen Reden gar nicht erreiche." Ich hab mich dann bei einem Vortrag ins Auditorium gesetzt und konnte das bestätigen. Keinen normalen Mitarbeiter interessiert bei einer Betriebsversammlung das EBITDA mit Kommastellen. Interessant ist eher: Gibt es dieses Jahr eine Sonderprämie, und wie hoch ist sie?
Hier bei ipernity weiß ich inzwischen sehr gut, mit welchen Bildern ich punkten kann. Das ist wirklich leicht herauszubekommen. Viel schwieriger ist die Antwort auf die Frage: "Wie punkten wir als Gemeinschaft bei zufälligen Besuchern aus dem Web?" Denn an Jene richten sich unsere Homepage und die Botschafter-Bilder.
Anders gefragt: Welche unserer (guten) Bilder wollen wir ins Schaufenster stellen? Eine Frage übrigens, die Medienredaktionen täglich bewegt. Angesichts der Bilderfluten interessiert die Redaktionen am wenigsten, was davon gute Fotografien sind. Sondern: "Welche Bilder wollen unsere Zuschauer/Leser(innen) sehen? Was erweckt deren Aufmerksamkeit? Was kommt an?" (Dass das Bildmaterial einen Mindeststandard erfüllen muss, ist selbstverständlich.)
Zurück zu uns. Das Material, aus dem unsere Bildredaktion (= Editorial Team) für die Botschafterbilder auswählt, muss ebenfalls einen Mindeststandard erfüllen. Ich persönlich würde sagen: Alles ab einem Score von (6) und darüber kann man in Betracht ziehen. Aber dann beginnt die Arbeit. So wie bei meinem obigen Beispiel mit dem Jahreskalender. Welche Bilder will ich der Verwandschaft zeigen? Doch wohl jene, die sie mögen. Oder?
(Entschuldige, wenn es etwas länger geworden ist. Ich hatte keine Zeit, es kürzer zu fassen.)
Karl Hartwig Schütz said:
Bergfex replied to Karl Hartwig Schütz:
Annemarie said: