Die Matthiaskirche von Nordwest
Die Matthiaskirche steht im historischen Stadteil Buda in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Ihre wechselvolle Geschichte beginnt 1015, als König Stephan I. hier eine Kirche erbauen ließ. Um 1370 vergrößerte Ludwig der Große sie zu einer gotischen Hallenkirche mit drei Schiffen. 100 Jahre später erweiterte König Matthias, dessen Namen sie nun trägt, die Kirche um einen fünfstöckigen Turm. 1541 wandelten die Türken nach ihren Eroberungskriegen die Kirche in eine Hauptmoschee um, die jetzt fast 150 Jahre Bestand haben sollte. Ihre barocke Umgestaltung begann dann Ende des 17. Jahrhunderts mit der Erweiterung eines Klosters. Durch die beiden ungleichen Türme hat sie auch ein Alleinstellungsmerkmal. Der vordere gedrungene Bélaturm ist mit Mosaikziegeln bedeckt. Dahinter der sehr gut erkennbare achteckige Matthiasturm, der eine Höhe von 80 Metern erreicht.
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Taken on Sunday September 14, 2014
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Posted on Sunday December 28, 2025
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