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Die fabelhafte Welt der Stative
Wer, Wie, Was .... Wieso, Weshalb und Warum
Tausend und eins Stative gibt es gefühlt auf dem weiten Markt des Kamerazubehörs.

Um es dabei ein wenig einzugrenzen, nehmen wir doch mal nur die Stative,
die für Fotoapparate gedacht sind.
Viele Firmen und viele Preise.
Günstige Angebote bis hin zum premium Model,
die auch mal teurer sind als die eigene Kamera.

Man darf dabei nicht verheimlichen,
es gibt natürlich sehr viele Stative in einem Preissegment, die man nicht benötigt,
wenn man nicht auch sein Geld damit verdient.
Aber auf der anderen Seite sollte man auch nicht in ein Stativ investieren,
das sich dann doch als Schrott herausstellt.

Wichtig für jeden selber ist dabei natürlich:
Was mache ich mit dem Stativ und was bin ich bereit auszugeben.

Hier würde ich nun gerne versuchen,
eine kleine Übersicht von euch für euch zusammen zustellen.
Dazu bräuchte ich natürlich eure Hilfe in Form von Meinungen und Erfahrungen.
Gerne aber kann man auch Ideen sammeln, die ein Stativ ersetzen können,
denn nicht jeder hat eine so ruhige Hand.

Aber ebenso wären auch Fragen Willkommen.

Danke

9 comments

Gudrun said:

Mit den Stativen ist das so eine Sache, ich habe inzwischen gleich drei....

Mein erstes und immer noch häufg benutztes ist eine billige China-Manfrotto-Kopie, das Mantona Scout. Es hat Kugelkopf und die Schnellwechselplatte ist Manfrotto-kompatibel, zusammengepackt (60 cm lang) geht es in eine große Reisetasche und es ist halbwegs stabil. Es trägt locker eine große DSLR mit Normalobjektiv, mit Tele würde ich es nicht benutzen.

Für ernsthafte Foto-Anlässe habe ich ein "richtiges" stabiles Manfrotto mit Alu-Stativbeinen und Karbon-Kugelkopf. Das hat mehr Arbeitshöhe als die beiden anderen, wackelt bei Wind nicht gleich, ist mit Tele benutzbar, aber zum längeren Herumtragen ist es mir definitiv zu schwer.

Deswegen habe ich noch ein Manfrotto-Reisestativ (Befree), das man auch mal einen Tag bei Fototreffen dabeihaben kann, es ist zusammengelegt nur 40cm lang und wiegt ca.2 kg, ist aber nicht für ein schweres Tele geeignet.

Eierlegende Wollmilchsäue gibt es m.E. leider nicht, es ist immer ein Kompromiss zwischen Gewicht/ Größe und und Stabilität/ Arbeitshöhe.

Mit Gorillapod, Beanbag oder Kamera irgendwo auflegen komme ich nicht besonders zurecht, das ist für mich keine Alternative.
16 months ago ( translate )

FotoArt said:

Ich bin ein SIRUI-Stativ-Fan. Mein Dreibeinstativ + Kugelkopf hat mich schon überall hin begleitet. Es ist zwischenzeitlich 10 Jahre in meinem Besitzt und auch Gebrauch. Es hat einen Nachteil, es ist etwas schwer. Zusammen mit der Fotoausrüstung in Kombination mit meinem Alter kann ich es nicht mehr überall mit hinnehmen, es sei denn ich habe einen Träger an meiner Seite..
Gestern habe ich nach längerer Recherche mir dann ein Einbain-Stativ mit einklappbaren Spinnenfüßen bestellt. Auch von SIRUI (Carbonausführung - trägt ein Gewicht bis 10 kg). Da kann ich dann meinen Kugelkopf aufmontieren. Ich bin auf diese Art der Einbein-Stative gekommen, da viele meiner Fotobekannten bereits damit schon einige Zeit Erfahrungen haben. Ich hoffe, es wird bei mir dann auch so positiv.
Ich möchte einfach mein Vollformat auch noch weiterhin mit längeren Brennweiten und hohem Lichtwert nutzen können, ohne das ich mir eine Ecke, einen Baum oder ähnliches suchen muss um die Kamera auch mal mit einer längeren Belichtungszeit wackelfrei zu halten.
Auf unsereren Reisen, wo es auf jedes Gramm Gewicht angekommen ist, habe ich Unterlegsäckchen genäht mit einem Reissverschluss. Am Urlaubsort habe ich diese dann vor Ort mit Linsen bzw. Reis aufgefüllt. Das ist eine kleine Alternative zum Stativ. Man muss lediglich etwas haben, wo es aufgelegt werden kann. Hat ganz gut funktioniert, z.B. beim Fotografieren in Innenräumen.
16 months ago ( translate )

Hans Guenter said:

Ich bin mit meinem Manfrotto Stativ und Manfrotto Kugelkopf eigentlich sehr zufrieden.
Warum "eigentlich"? Nun, ganz einfach, weil ich mein Stativ fast nie dabei habe. Radfahren mit Stativ? Wandern mit Stativ? Backpacking mit Stativ? Museen und Kirchen mit Sativ? Nicht für mich. Hier setze ich selbst bei Makro und Nachtaufnahmen inzwischen auf die hervorragenden Möglichkeiten der Bildstabilisierung. (bis zu 6 EV). Wenn dann gar nichts mehr geht, findet sich auch meist noch irgendeine behelfsmäßige Abstützung. Das kann natürlich auch mal bedeuten, auf die eine oder andere Aufnahme verzichten zu müssen oder zumindest Einschränkungen wegen hoher ISO hinzunehmen.
So fristet denn mein Stativ ein etwas langweiliges Dasein für Aufnahmen zu Hause im "Studio". Hierzu muss ich sagen: wenn schon Stativ, dann aber auch wirklich stabil, vor allem auch der Kugelkopf. Nichts ist bei Makroaufnahmen schlimmer, als ein ständiges "wegdriften" des Bildes.
Mein Manfrotto ist mein zweites Stativ. Beim ersten (anderes Fabrikat), glaubte ich noch sparen zu sollen. Welch ein ärgerlicher Irrtum.
An ein Gorillapad als Notlösung konnte ich mich nie gewöhnen. Das gilt auch für Kirschkernsäckchen.
16 months ago ( translate )

Hans Guenter said:

Katja, Dein Artikel hat mich auf den Gedanken gebracht, eine Gruppe aufzumachen, iin der Aufnahmen ohne Stativ "trotzdem" zustande gekommen sind.
www.ipernity.com/group/2634678
16 months ago ( translate )

Taormina replied to Hans Guenter:

Schöne Idee, ich hoffe es kommen viele Interessante Beiträge zusammen.
15 months ago ( translate )

Taormina said:

Viel zu selten fotografiere ich mit Stativ.
Nicht das ich es "frei Hand" versuchen will, es fehlt einfach die Zeit,
gezielt mit einem Stativ zu arbeiten.

Dennoch habe ich zwei Stative. Die Namen wüsste ich jetzt nicht einmal ...
eines liegt im Auto, das andere steht zu Hause und wartet auf einen Einsatz
für die Macro Mondays. Hätte ich die Zeit, dann würde ich viel mehr mit
Langzeitbelichtung arbeiten. Und was die Nahaufnahmen angeht,
dachte ich schon oft daran, mir ein Stativ zuzulegen, das speziell dafür ausgelegt ist.
Sogar an ein Repro-Stativ dachte ich dabei, das ja eigentlich nicht für diesen
Zweck gedacht ist, aber sich dennoch hervorragend eignet, kleine Dinge zu fixieren.
15 months ago ( translate )

Proxar said:

Stative kann man nie genug haben, hüstel
15 months ago ( translate )

Ingo Krehl said:

Ich habe zwei Stative.
Ein großes stabiles mit einem Getriebeneiger um präzise einstellen zu können.
Ein kleines leichtes, welches ich auch öfters im Rucksack dabei habe. Für eine bessere Stabilität ziehe ich die dünnsten Segmente und die Mittelsäule nicht aus. Bei schweren Objektiven verwende ich eine lange Wechselplatte um den Schwerpunkt genau in die Mitte zu bringen, dazu halte ich das ganze an den Beinen Überkopf löse den Kugelkopf und verschiebe Kamera + Objektiv bis es wagerecht ausgependelt ist.
7 months ago ( translate )

TRIPOD MAN said:

STATIVE VERHINDERN DAS KNIPSEN !!!
5 months ago ( translate )